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Aktuelle Veranstaltungen

Nein, „Jiddisch hat noch nicht sein letztes Wort gesprochen“ (Isaac B. Singer), solange es Menschen gibt, die sich - wie wir in der SBG - darum kümmern!

 

Liebe Mitglieder und Freunde der SBG,

am Wochenende des 24./25. Oktobers 2020 wollten wir eigentlich das 25-jährige Jubiläum der Salomo-Birnbaum-Gesellschaft feiern.

Bereits Ende Juli hatte der Vorstand nach Befragung der Mitglieder jedoch beschlossen, die Veranstaltung um genau ein Jahr auf den Oktober 2021 zu verschieben. Die aktuellen Zahlen in Bezug auf die Corona-Pandemie bestätigen leider, dass wir mit unserer Entscheidung richtig lagen.

Auch wenn wir dieses Jahr unser Jubiläum nicht gebührend feiern dürfen, können wir uns dennoch mit Stolz daran erinnern, was wir in 25 Jahren erreicht haben. Wir setzen uns für den Erhalt der jiddischen Sprache ein und haben zahlreiche Schätze der jiddischen Kultur vor dem Vergessen bewahrt.

In 25 Jahren SBG haben wir mehr als 170 Veranstaltungen organisiert und wissenschaftliche oder literarische Veröffentlichungen, Film- und Musikprojekte unterstützt. Zum ersten Mal haben wir uns in diesem Jahr an einem Online-Projekt „Step Forverts“ beteiligt, um auch die neuen Medien zu nutzen.

Obwohl wir nur eine kleine Gruppe von Jiddisch-Enthusiasten sind, werden wir in „Jiddischland“ wahrgenommen und sind mit Künstlern, Schriftstellern und Wissenschaftlern auf der ganzen Welt vernetzt.

Wir haben am Aufbau der Hamburger Salomo-Birnbaum-Bibliothek maßgeblich mitgewirkt, die nach der Sanierung des Gästehauses der Uni Hamburg wieder ihren Platz in der Rothenbaumchaussee finden wird.

Wir hoffen, dass die verschobene Jubiläumsfeier 2021 stattfinden kann. Bis wir uns auch persönlich wiedersehen können, bleibt zuversichtlich, gesund und stark.

Es grüßt Euch herzlichst der gesamte Vorstand der SBG

 

 

VORANKÜNDIGUNG FÜR 2021:

Vortrag: Samstag, den 13. Februar, 16:00-17:30 Uhr über zoom
Seminar: Sonntag, den 14. Februar, 16:00-17:30 Uhr über zoom
Hinweis zur Anmeldung siehe unten

 

Mangers Gedichte nah gelesen / Itzik Manger in Czernowitz

Vortrag und Seminar von und mit Prof. Efrat Gal-Ed

1. Vortrag: Itzik Manger wurde 1901 in Czernowitz geboren, damals noch Hauptstadt der k.u.k. Provinz Bukowina. Nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs flüchtete die Familie nach Jassy. Der junge Dichter hielt sich aber seit 1919 in seiner Geburtsstadt immer wieder auf und trug wesentlich zum Aufbau der jiddischen Kultur dort bei.

2. Seminar: Itzik Mangers Gedichte verschränken das Lokale (Jiddische) mit dem Europäischen, verbinden neoromantische und modernistische Traditionen mit denen der jiddischen Folklore. Im Seminar wird eine kleine Gedichtauswahl auf Jiddisch und in deutscher Übersetzung gelesen und Mangers poetisches Verfahren erörtert.

Prof. Dr. Efrat Gal-Ed, Autorin von „Niemandssprache. Itzik Manger – ein europäischer Dichter“, Jüdischer Verlag im Suhrkamp-Verlag 2016, lehrt und forscht am Institut für Jüdische Studien an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Anmeldung erforderlich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Teilnehmer*innen bekommen dann zeitnah die ZOOM-Einladung und die Texte fürs Seminar per E-Mail zugeschickt.