Stimmungen sind in Zeiten von Kriegen und Krisen aufgeladen. Ob über die Medien oder in privaten und beruflichen Zusammenhängen, aus Aufregung werden Zuspitzungen und Streit. Das kann wieder eingefangen werden oder aber eskalieren, sprachlich und in körperlicher Gewalt. Der dialogisch ausgelegte Vortrag zu Vorurteilen und Feindbildern will zeigen, wie schnell Differenzierungen wegbrechen und pauschale Negativbewertungen Raum greifen und den gesellschaftlichen Dialog vergiften; er will aber auch rhetorische Hilfestellungen bieten, wie wir uns positionieren und wehren können, ohne selbst in die Falle zu treten mit umgekehrten Verallgemeinerungen Spannungen mit anzuheizen. Bleibt die gemeinsam zu diskutierende Frage, wie unerträgliches Geschehen besprochen und richtig adressiert werden kann. Keine einfache, aber eine sicherlich lohnende Übung. Der Raum ist ein geschützter. Das heißt O-Töne bleiben anonym.

Referent: Paul N. Steffen, Magisterstudium in Politikwissenschaft mit den Nebenfächern Rechtswissenschaft sowie Volkswirtschaftslehre in Heidelberg und Hamburg. Gründung & Leitung der Jungen Akademie für Zukunftsfragen im Ev.-Luth. Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein, Mitarbeit in internationalen Jugendbegegnungen und norddeutschen Friedenskonferenzen. Seit 2025 selbständig. Zu seinen Themen zählen Umgang mit Rechtspopulismus, Interreligiöse Dialogformate sowie Friedens- und Demokratiepädagogik.
Diese Veranstaltung wird finanziell gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung der Freien und Hansestadt Hamburg.
