Filmvorführung in Kooperation mit dem „Jüdischen Filmclub“ des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden
„Welcome to Yiddishland“ (Ros Horin, Australien 2024) bietet eine lebhafte, witzige und zeitgemäße Erkundung jener internationalen Künstlergemeinschaft, die die jiddische Kultur für sich wiederentdeckt und neu aufleben lässt.

Einerseits hoch unterhaltsam, voller fröhlicher Musik und künstlerischer Auftritte, hinterfragt der Film gleichzeitig unser Verständnis von jüdischer Kultur und Identität. Der Film ist besonders aktuell, da er die gegenwärtigen vereinfachenden Stereotypen über Juden aufbricht, die es antisemitischem Hass ermöglichen, zu gedeihen und konstruktiven Diskurs zu ersticken. Er untersucht die nuancierten Aspekte jüdischer Kultur und Identität, um die vielschichtigen Facetten dessen zu zeigen, was es bedeutet, sich als jüdisch zu identifizieren und sich in der jüdischen Kultur zu engagieren. Durch intime Interviews und seltene Einblicke hinter die Kulissen einiger der weltweit führenden Musiker und Künstler, die mit Jiddisch arbeiten, präsentiert der Film innovative Kunstwerke, die diese alte Sprache als Mittel nutzen, um zeitgenössische Themen wie queere Identität, die Flüchtlingskrise, Krieg und Autoritarismus anzusprechen.
Diese Veranstaltung wird finanziell gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung der Freien und Hansestadt Hamburg.
